Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Was ist eigentlich "Filament"?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Was ist eigentlich "Filament"?

    Als "Filament" oder zu deutsch auch "Faden" bezeichnet man das Plastik, das von einem 3D-Drucker erst eingezogen und dann eingeschmolzen wird. Ein Vergleich verschiedener Materialien gibt es hier. Eine typische Rolle wiegt 1 Kilogramm und besteht aus PLA. Eine Übersicht der verfügbaren Farben kann man sich im Makerbot-Store machen.

    Wichtig zu wissen: Filament ist in verschiedenen Dicken zu kaufen, d.h. man muss aufpassen, dass man auch Filament kauft, das mit dem jeweiligen 3D-Drucker kompatibel ist. Viele Drucker sind mit 1.75mm bis 3.00mm dickem Filament kompatibel.

    Anbei ein Bild einer Makerbot-Rolle.

  • #2
    Hallo,

    gibt es Vor- oder Nachteile, ob man 1,75mm oder 3,00mm Filament benutzt?

    Kommentar


    • #3
      Wenn du einen 3 mm Extruder hast und 1,75er lädtst, tropft und kleckert er - bekommt keinen Klaren Kammerdruck hin und keine Abdichtung, was für das "Nachtropfen" verantwortlich ist.
      Umgekehrt bekommst 3 mm Filament recht schlecht in die 1,75er Öffnung eines 1,75er Extruders...
      Von daher gibt dein verwendetes System ja wohl vor, was du kaufen solltest/mußt... Oder willst du wissen, was der Unterschied in bezug auf Umrüstung/Kauf ist?
      3mm ist leichter zu händeln - vor allem auch, wenn man flexibleres Material (z.b. Ninjaflex usw.) drucken will. Aber auch generell leichter zu händeln.
      1,75er ist genauer, was, vorrausgesetzt, du beherrscht das und nicht umgekehrt, dein Gerät dich, erlaubt es sehr feine Details, da wesentlich weniger Material
      pro Microstep dosiert wird.

      Gruß, Digibike

      Kommentar


      • #4
        Hallo Digibike,

        danke für die Antwort. Das ich in einem 3mm Extruder kein 1,75mm Filament und umgekehrt verarbeiten kann ist mir klar. Mir ging es um die Vor- und Nachteile zwischen den beiden Größen.

        gruß teo33

        Kommentar


        • #5
          Hi, ok! So klar ist das manchen nicht - mit den entsprechenden Problemen in den Foren dann (warum oozt der wie blöd und kleckst nur rum etc...).
          Von daher stell ich gern erstmal blölde Fragen um festzustellen, ob nicht da schon Denkfehler vorhanden sind...
          Wie du weißt, löst der Drucker zu extruierende benötigte Materialmengen in Steps und sogenannte Microsteps (also zwischenschritte) auf.
          Es ist ja kein Analoges sondern ein Digitales ansteuersystem. Rechne einfach mal das Volumen eines 1 mm langen Filamentstückes in 1,75 und in 2,85 mm
          aus, dann siehst du wie groß die Abweichungen sind. Er kann immer nur min. 1 Microstep Material fördern. Die Filamentlänge ist ja gleich, egal ob 1,75 oder 2,85,
          in unserem Fall jeweils 1 mm, aber das Volumen, dass bei diesem "Microstep" jetzt gefördert wird, variiert doch imens. Aber lege jetzt nicht den mm auf die Goldwaage.
          das ist nur als Rechenbsp. - ich weiß weder, welchen Stepper, noch welches Ritzel du in deinem Extruder hast, von daher variiert das extrem, wieviel er pro Step/Microstep
          fördert. Logisch, dass es sehr viel feiner dosiert werden kann - allerdings auch muß. Der 2,85er ist da etwas "Pflegeleichter" und etwas grober. Bei Flexibleren Filamenten
          wird es mit 1,75 sogar extrem schwer, da es zu dünn und somit Zuviel drang, "abzuhauen" aufbaut. 2,85 mm ist da etwas störrischer, von daher leichter zu drucken...
          Andererseits neigt z.b. 2,85er PLA schnell zu Entlastungsbruch in Druckpausen...
          Gruß, Digibike

          Kommentar

          Lädt...
          X