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Thin Wall - Problem

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  • Thin Wall - Problem

    Hallo,

    ich wollte heute meinen Drucker kalibrieren (CTC Replicator/Sailfish 7.7) und habe mir dafür den ThinWall-Würfel mit 0,4mm Wandstärke heruntergeladen. Da dieser viel zu dickwandig gedruckt wurde, habe ich mir das Ganze nochmal in Simplify angesehen und komischerweise rendert er mir zwei Wände mit Füllung bei einer Wandstärke von 0,4?!
    Wenn ich mit infill=0 und outline=1 berechnen lasse, dann stellt er mir zwei Wände nebeneinander (dazwischen natürlich hohl). Da ich dem Modell nicht getraut habe, hab ich mir schnell selbst eins gezeichnet (ebenfalls mit 0,4mm Wandstärke) und erhalte das Selbe Phänomen.
    Jetzt die große Frage, was mache ich falsch? Bzw wo fange ich an zu Suchen?
    When using the 0.5mm thin wall to calibrate extrusion ratio I discovered, that slic3r 0.9.9-dev seems to make 3 of the 4 walls wider than neccessary b

  • #2
    Wenn ich mir das Resultat vom Slicen ansehe, wirkt es so, als ob Simplify3D die Außen-Wände um das Objekt aufbaut, statt innerhalb des Objektes (ist das verständlich?). Hab ich da irgendeine komische Einstellung erwischt, oder hat jemand eine andere Idee?

    edit: eingestellt sind hier top-, bottom solid = 0 infill=0 und outline=1

    edit2: ich habe das Ganze jetzt mal so gedruckt und meine Vermutung scheint sich zu bestätigen - die Abmessungen von dem Spalt/Hohlraum entsprechen genau den Maßen die das Objekt haben sollte - jetzt bin ich schlauer aber genauso ratlos wie zuvor...
    Zuletzt geändert von irotier; 18.03.2017, 18:45.

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    • #3
      Nach gefühlt ewigem Profil-Vergleichen habe ich den Fehler gefunden:
      Bei den Prozesseinstellungen unter "Other" war bei "Horizontal Size Compensation" ein Wert von 0,5 eingestellt ... wie der da hinkommt? Keine Ahnung, aber mit 0 ist wieder alles so wie es sein soll

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      • #4
        Wenn Du derartige Probleme hast, Simplify biete da die Möglichkeit, eine sog "factory"-Datei abzuspeichern. Einfach unter <File>>Safe as factory> .Die Einstellungen mitsamt dem Objekt werden somit übertragen, indem man im Gegenzug über <File><Open factory> auf einem fremdem Rechner (oder dem eigenen, wenn man einen Druckvorgang sichern möchte, spezielle Einstellungen zu Materialien und besondern Objekt-Bedingungen für später aufheben möchte). D.h., ein andere S3D-Nutzer kann sehen, was Du in Deinem S3D eingestellt hast und wo evtl. Verbesserungspotential liegt.

        Die HorizontalCompensation ist standardmäßig auf Null, das hast Du irgendwann mal verstellt und das Programm geschlossen. Wenn in Tool> Option >Save and Store ... angehakt ist, kommen diese Einstellungen solange immer wieder hoch, bis Du sie eben änderst - dann neues Spiel ...

        Zu Thin Wall gäbe es viel zu schreiben, ins Blaue hinein macht das aber keinen Sinn
        Ich empfehle dir hier zu stöbern:

        https://forum.simplify3d.com/viewtopic.php?f=8&t=2367

        https://www.simplify3d.com/support/p...oubleshooting/ (damit kannst Du schon mal viele Sachen im Vorfeld klären / vermeiden

        https://www.simplify3d.com/support/

        Vielleicht zum Schluß noch eines:
        Alle Slicer haben ein gemeinsames Ziel: anständige Drucke zu ermöglichen.
        Der Weg dahin ist aber u.U. unterschiedlich UND der eine Slicer kann DIES besser, der andere Slicer kann DAS besser. Irgendwo muss man mit den Programmen seinen Frieden schließen und mit dem zufrieden sein, was sie bieten. Oder wechseln. Zaubern kann keiner und das ist schlicht und einfach systembedingt.

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        • #5
          Danke für deine ausführliche Antwort! Auf die Idee, eine factory-Datei hochzuladen bin ich nicht gekommen, merke ich mir aber...
          Das ein Slicer kein Zauberwerkzeug ist, ist mir klar und eigentlich komme ich mit Simplify gut zurecht - deshalb war ich auch so irritiert, dass er mir auf einmal so einen "Murks" (selbstverschuldet) produziert. Das kam aber wohl vom Testen anderer Profile um weiter zu "optimieren" (geht halt nicht immer gut...).

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          • #6
            Wenn Du Sachen testen willst, schalte in Tools > Options das Save and Restore für diese Sitzung ab. Nach einem Programm-Neustart bist Du wieder auf altem Stand der Dinge. Und wenn Du Grundlegende Änderungen auf Dauer machst, dann wieder einschalten. Aber Vorsicht! Wenn etwas schief geht und der Rechner oder S3D neu gestartet werden muss, ist das ganze aktuelle Feintuning weg. Mit S&R ist das Risiko halbiert, aber auch nicht ganz. Denn für S&R muss S3D regulär beendet werden. Deshalb speichere ich auch häufig die Factory als reine Sicherung, nicht zuletzt weil mein Laptop öfters Mucken macht und mir schöne Blue Screens produziert. Und meine Standard-Factory setzt mir mein S3D auch wieder instand, wenn ich fremde Factorys aufgemacht hatte. Also rundum empfehlenswertes Werkzeug.

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