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Fingernagel erstellen?

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  • Fingernagel erstellen?

    Hallo zusammen, ich bekomme heute meinen neuen Flashforge Dreamer und möchte als erstes projekt einen Schutznagel für meinen zerstörten Mittelfingernagel (nach quetschung mit großem Bluterguss ist jetzt ein fast 1 cm großes Locch mitten im Nagel mit vielen Kanten wo man hängen bleiben könnte) erstellen. Vorlagen dafür konnte ich keine finden und da ich noch ganz neu in dem bereich bin könnte ich ein wenig hilfe gebrauchen .

    Wäre jemand bereit mir zu helfen mit ggf Tipps oder sogar einem Entwurf dafür? Wäre euch sehr dankbar

    Viele Grüße

  • #2
    .... ???? das musste aber mal ein bisschen näher erklären und evtl auch ein Foto.

    So ein Verhüterli ist doch kein Problem, die Frage ist, wie solls aussehen ???

    - einfache, gerade Hülle
    - dgl, aber an den Gelenken in bestimmte Winkel gekrümmt
    - nur fürs 1. und 2. Glied mit Gelenk (á là Energiekette)
    - mit Polsterung oder ohne
    - unten offen oder geschlossen
    oder wie ?

    Und die Kerndaten Deiner Flossen wären auch nicht schlecht, sonst bekommst Du meine Handschuhgröße 12, Marke Wurstfinger

    In diesem Forum kann man keine anderen Dateien als Bilder anhängen, eMail-Adresse wäre auch noch nötig (per PN), oder dropbox

    aber wer sagt, dass es nichts Fertiges gibt?
    Guckst Du hier:

    http://www.thingiverse.com/thing:432223 finger

    http://www.thingiverse.com/thing:387792 finger cast

    http://www.thingiverse.com/thing:612664

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    • #3
      Hallo Horst,

      danke schonmal für deine Antwort

      In der Anlage mal ein Foto von dem "Übel".

      Ich dachte eigentlich rein an einen künstlichen Nagel denn ich dann auf den alten drauf kleben kann bis er sich ablöst um das Loch "siehe Foto" und den halb losen Nagel zu schützen. Denn ich befürchte, dass ich mal irgendwo blöd hängen bleibe und er dann kräftig abreist (an den stellen wo er noch fest ist). Das wäre sicher leicht unangenehm :P

      Wurstfinger habe ich auch. Handgröße / Mülleimerdeckel *grins*. Aber in dem Fall müsste man ja dann nur die Fläche des Nagels abmessen und die Wölbung mit einrechnen oder?

      Danke schonmal im Vorraus

      email: pascal.kress@gmx.net

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      • #4
        Junge, da haste Dir aber einen gegeben! Panzerschranktür?

        Für nur Fingernagel sehe ich da schon ein Problem. Selbst wenn man die Wölbung passend hinbekommt, wird das aufgeklebte Teil hinten am Nagelbett vermutlich nicht verklebt werden können. Wenn Du dann mit der Kante hängen bleibst, reißt Du Dir den Nagel erst recht runter.

        Ich hatte mal Probleme mit dem gr. Zeh-Nagel. War beim Fußpfleger und der hat einen Abdruck genommen (so Zeug wie beim Zahnarzt fürs Gebiss) und hat extern dann ein Abbild in irgend eine starke Folie prägen lassen. Das dann ausgeschnitten und mit Sekundenkleber aufgeklebt. Hat lange gehalten und ist mit dem neuen Nagel rausgewachsen, musste immer nachgeschnitten werden.

        Ich denke, von so einer Art Siegelring mit vorgezogenem "Schirm" für das vordere Fingerglied hättest Du mehr, kannst jederzeit wechseln, reinigen, usw., verbinden statt verkleben. Oder wirklich einen Fingerhut wie in dem Link anpassen, über Deinen Slicer kannst Du (vermutlich) X, Y, Z einzeln skalieren, da wir rund zu oval usw.. Aber ich zeichne Dir auch einen Fingernagel. Nur mit der Stärke hapert es dann, nicht zeichnerisch, aber drucktechnisch. Aufrecht stehend wären 3 Perimeter zwar 1,2 mm oder mehr mit einer 40er Düse, aber das hält dann auch etwas aus; an sich wäre flach drucken angesagt, aber dann brauchst du Support.

        Zu unserer guten alten Großväter-Zeit hat man für sowas einen Lederfingerling genommen und gut war ;-)

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        • #5
          Hm okay. ja wenn du Lust und Zeit hättest wäre es cool wenn du mir einen entwurf für den Nagel machen könntest =). Ich bin im moment eh am rum spielen (Drucke gerade nach einem Gengar das ein bisschen misslungen ist einen Yoda Buddah). Wie ist das eigentlich mit schwebenden teilen wie z. B. Arme? Die sind ganz schön verhunzt worden was mich im Nachinein nicht wundert. Er kann ja schlecht in der Luft drucken. Aber wenn man eine kleine Säule als Stütze mit einbaut müsste das die Lösung sein oder? Die kann man ja danach einfach entfernen.

          Danke dir schonmal

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          • #6
            Zum Nagel, brauche ich Bilder, ich melde mich per PN.

            Support heißen diese Stützstrukturen.
            Bis zu einem gewissen Winkel oder abhängig von Lochdurchmesser (senkrecht stehend), Layerhöhe und auch Anzahl der Perimeter, kann man auch ohne Stützen auskommen. Bei Löchern geht die Kante ja erst nach außen, ab der Mitte wächst das Loch wieder zusammen , um im Scheitel dann geschlossen zu werden. Das geht noch ganz gut, mit Support besser. Reine Erfahrungssache. Bei anderen Überhängen sieht die Sache etwas anders aus, je flacher der Winkel zur Waagrechten wird (90°), desto unmöglicher wird es, ohne Stützen auszukommen. Und ganz komisch ist es bei "Schlappohren" wie beim beliebten Musterhasen. Die Ohrenspitze sitzt tiefer als der niedrigste Punkt in der Mitte resp. Ansatz des Ohrs. Da schichtweise gedruckt wird, muss die Ohrspitze sozusagen frei schwebend, extrakorporal von unten hochgezogen werden, bis der Rest mit gedruckt wird. Hier geht ohne Stütze überhaupt nichts.
            Manche Slicer setzen die Stützen automatisch ein (Dremel), andere muss man zumindest anstoßen und bei Simplify hat man die Möglichkeit einer Automatik und / oder manuellem Setzen der Säulen.
            Zum Trennen stellt man zusätzliche Trennschichten ein, als Filamentstränge die nur mehr oder weniger lose aufliegen und sich nicht mit dem eigentlichen Druckfaden fest verbinden sollen. Bei Simplify lassen sie sich in der Regel gut entfernen, bei den anderen Slicern, naja, auch noch verbesserungswürdig.

            Flashforge Dreamer, ich habe auf die Schnelle nicht gefunden, welchen Slicer die einsetzen, Slic3r ? Da kann man den Support manuell an- oder abschalten, m.W. aber nicht zusätzlich manuell eingreifen. Üben, üben ....

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            • #7
              ... das würde ich gar nicht drucken - such mal nach "Plaast Polymorph" - http://www.bengs-modellbau.de/magazi...rphkunststoff/

              Ein paar Granulatkörner in einer Tasse mit heißem Wasser übergießen, rausholen, flachdrücken und auf den kaputten Nagel andrücken und in Form bringen - ist dann auch nicht mehr so heiß, daß es schmerzt.

              Wenn es komplett abgekühlt ist, wird es fest, dann kannst du es mit Sekundenkleber aufkleben ...

              Viktor

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              • #8
                ... meine Rede, Victor! Das Zeug kenne ich (noch) nicht, ist aber vorgemerkt. Danke für den Tipp!

                Was das Drucken angeht, Kress93 ist absoluter Anfänger und wenn man die Dicke des Plättchens auf unter 1 mm beschränken will, wird es eh ein höchst kniffliges Unterfangen.
                Das Biegen eines passenden Kunststoffplättchens habe ich ihm auf dem eMail-Weg auch schon vorgeschlagen. Das scheint mir allemal schneller erfolgversprechend zu sein.

                Gruß
                Horst

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                • #9
                  Ich würde das so machen:
                  - Betreffenden Finger Scannen (es reicht der vordere Teil und nur die Oberseite)
                  - Punktewolke in CAD-Programm öffnen
                  - mehrere Spurkurven durch die gewünschten Auflagepunkte des Scans legen (mind. je 4 Kurven in der Länge und in der Breite!). Nimm am besten Interpolationssplines und setze die Stützpunkte auf Punkte des Scans.
                  - erstelle einen Flächenverbund (oder wie auch immer das in deiner CAD-Software heißt)
                  - aufdicken mit der gewünschten Dicke des Nagels -> ergibt einen Volumenkörper
                  - Verschiebe das Ursprungskoordinatensysten um einige mm nach unten, damit der Slicer Platz für eine sinnvolle Stützkonstruktion hat.

                  Das von VDX beschriebene Zeug ist aber der schnellere und einfachere Weg, den würde ich wahrscheinlich wählen.

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