Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ist der Ultimaker der richtige?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #16
    Danke für die Rückmeldung.

    Kommentar


    • #17
      Also ich wollte mir auch den Ultimaker holen, aber der etwas hohe Preis schreckte mich etwas ab. Habe einen 3D Drucker Test gelesen und da schnitt er sogar schlechter ab als ein wesentlich günstigerer Dremel. Habe den Dremel inzwischen und bin sehr zufrieden. Leider verarbeitet er nur PLA, aber damit kann ich leben.
      Sie suchen einen guten 3D-Drucker? ✅ Top Modelle und Testsieger im Vergleich ✅ Ehrlich ✅ Kompetent ✅ Unabhängig ✅ Testunu ✅ Beste Deals & Tests

      Kommentar


      • #18
        Daniel,

        ich habe den Test gelesen und das ist für mich nur Marketing und Kundenverarschung von Leuten die sich im 3D Druck nicht auskennen.

        Gruß Apa

        Kommentar


        • #19
          Zitat von Apa Beitrag anzeigen
          Daniel,

          ich habe den Test gelesen und das ist für mich nur Marketing und Kundenverarschung von Leuten die sich im 3D Druck nicht auskennen.

          Gruß Apa
          Ist der Ultimaker also nicht gut?

          Kommentar


          • #20
            Der Ultimaker ist wohl in diesem Test der einzige Drucker den man so einigermaßen empfehlen kann, obwohl auch dieser so seine Schwachpunkte hat die die Leute dann umbauen müssen.

            Was ich aber meinte war, daß Dieser Test von jemanden geschrieben wurde der wohl nicht die geringeste Ahnung vom 3D Druck hat. Die Ergebnisse wiedersprechen sich zum Teil, oder sind vollkommener Unsinn, oder mit vollkommen falschen Angaben gefüllt. Die beiden Flashforge haben wohl ein Druckbett mit jeweils von einem dreiviertel Quadratmeter, aber keine Z-Achse. Der allgemein bekannt langsamste Drucker, der Prusa wird als sehr schnell bezeichnet was Schwachsinn ist und so setzt sich das durch praktisch alles durch.

            Das ist ein Test als ob man eine aktuelle S-Klasse von Mercedes mit einem VW-Käfer, und verschiedenen Kleinwagen aus China vergleicht und deren Leistungen allesammt mit Gut bis Sehr Gut bewertet und dazu den aktuellen Stand der Technik vorgaukelt. Also absolute Verarschung.

            Kommentar


            • #21
              Zitat von Apa Beitrag anzeigen
              Der Ultimaker ist wohl in diesem Test der einzige Drucker den man so einigermaßen empfehlen kann, obwohl auch dieser so seine Schwachpunkte hat die die Leute dann umbauen müssen.

              Was ich aber meinte war, daß Dieser Test von jemanden geschrieben wurde der wohl nicht die geringeste Ahnung vom 3D Druck hat. Die Ergebnisse wiedersprechen sich zum Teil, oder sind vollkommener Unsinn, oder mit vollkommen falschen Angaben gefüllt. Die beiden Flashforge haben wohl ein Druckbett mit jeweils von einem dreiviertel Quadratmeter, aber keine Z-Achse. Der allgemein bekannt langsamste Drucker, der Prusa wird als sehr schnell bezeichnet was Schwachsinn ist und so setzt sich das durch praktisch alles durch.

              Das ist ein Test als ob man eine aktuelle S-Klasse von Mercedes mit einem VW-Käfer, und verschiedenen Kleinwagen aus China vergleicht und deren Leistungen allesammt mit Gut bis Sehr Gut bewertet und dazu den aktuellen Stand der Technik vorgaukelt. Also absolute Verarschung.
              Ok, gut dass ich nochmal gefragt habe. Welche 3D Drucker sind denn jetzt empfehlenswert, bevor ich noch ewig herumfrage.
              Danke!!!

              Kommentar


              • #22
                Was willst Du herstellen? Was für Anforderungen soll denn das Gerät haben? Wieviel willst Du maximal ausgeben?

                Kommentar


                • #23
                  Zitat von Grum_l Beitrag anzeigen
                  Was willst Du herstellen? Was für Anforderungen soll denn das Gerät haben? Wieviel willst Du maximal ausgeben?
                  Ich betreue ein projekt bei einer Hochschule. Wir möchten einige verschiedene Geräte für die Studenten anschaffen. Der Preirahmen sollte von 500 - max. ca. 3.000 liegen.

                  Kommentar


                  • #24
                    Gut, da kommen wir der Sache doch näher...

                    Für eine Hochschule sind ganz andere Anforderungen relevant als für einen Hobbydrucker.

                    Sie Dir mal diese Webseite hier an:

                    https://www.germanreprap.com/

                    Die haben vernünftigen Support, die Drucker laufen und das Wichtigste, die sind auch greifbar und der Hersteller.

                    Eine Weitere Möglichkeit wäre diese Firma die ebenfalls Hersteller ist und in Deutschland. Dazu in einem günstigeren Preissement.

                    https://www.multec.de/Multirap-der-3...r-drucken-kann

                    Bei Händlern hast Du dagegen fast immer das Problem, daß die meist nur begrenze Ahnung bis überhaupt Keine haben und Reklamationen oftmals entweder nur sehr zäh bis nicht ausgeführt werden. Auch Reparaturen sind oft nur für kurze Dauer von Wirkung, da dann der selbe Schrott wieder eingebaut wird.

                    Wenn Ihr dagegen einen Drucker selbst bauen wollt, kann ich euch auch helfen. Das wäre die günstigste und eigendlich beste Lösung. Da kann man Drucker bauen die max 500€ kosten, sogar mit Unterstützung ein Anfänger aufbauen kann und dabei gleich den kompletten technischen Part lernt und die dann auch noch wenn man das Drucken beherrscht Käufliche Drucker die mehrere Tausend kosten locker in die Tasche stecken. Auch so etwas ist ja machmal in Schulen gefragt.

                    Grundsätzlich muß Dir aber bewußt sein, 3D Druck ist eine sehr komplexe Angelegenheit bei der man nicht eben mal auf das Knöpfchen drückt und man hat das gewünschte Ergebnis. Das ist mit sehr viel Zeitaufwand und sammeln von Erfahrung verbunden.
                    Zuletzt geändert von Apa; 31.12.2016, 15:57.

                    Kommentar


                    • #25
                      Hallo,
                      ich überlege die Anschaffung eines Ultimakers 3. Dafür habe ich auch einige konkrete Anwendungen im Kopf, von denen ich mir nicht sicher bin, ob er dafür taugt.

                      Zur Zeit bastele ich an einem Springbrunnen mit mehreren Fontänen, die im Rhythmus der Musik tanzen. Die Technik funktioniert recht gut im Experimentierstadium. Beschrieben habe ich den aktuellen Stand auf https://www.radonmaster.de/dancingwater/
                      Konkret benötige ich zusätzliche Spritzdösen und eine Mechanik, die Düsen schwenken kann. Aus meiner Sicht bietet sich der 3D-Druck an, um so etwas zu produzieren. Allerdings sind die Anforderungen an das Material recht hoch. Es darf sich nicht auflösen, wenn viel Wasser hindurch gepumpt wird oder die Teile monatelang unter Wasser stehen. Wenn die Mittagssonne auf trockene Bereiche scheint, soll es sich auch nicht verformen.

                      Meine Anforderungen an die Präzision halten sich in Grenzen, allerdings müssen die Oberflächen sehr glatt sein, damit in den Düsen ein sauberer Wasserstrahl entsteht, der sich nicht verwirbelt. Die Mechanik aus groben Zahnrädern braucht wahrscheinlich eine Stützkonstruktion während des Drucks. Deshalb habe ich mir den Ultimaker 3 für zwei Materialien ausgesucht.

                      Wenn ich schon einen 3D-Drucker habe, möchte ich damit auch Pflasterstein-Attrappen drucken. Dabei denke ich jeweils an die Nachbildung der oberen 2 cm eines Granitsteins mit ca. 5 mm Wandstärke. Der sollte hellgrau/dunkelgrau gesprenkelt sein, eventuell auch grau/schwarz. Ich stelle mir vor, dass der Brunnen aus einer "gepflasterten" Mulde von ungefähr 2,5 m Durchmesser besteht, in der Spritzdüsen und bunte Lampen/Strahler versteckt sind. Das ist schon eine ganze Menge Stoff und könnte um die 25 kg wiegen. Das sehe ich zur Zeit noch als erschwinglich an, falls ich kein besonders teures Material benötige. Und wenn wir schon bei dieser Konstruktion sind, könnten die Spritzdüsen Bestandteile der "Pflastersteine" sein.

                      Meint ihr, dass sich meine Ideen verwirklichen lassen? Gibt es überhaupt ein druckbares Material dafür? Außerdem sollen die vielen Steinattrappen auch noch in halbwegs endlicher Zeit fertig werden. Ich bräuchte also hohe Druckgeschwindigkeiten fürs Grobe und wahrscheinlich kleine für die Düsenteile. Ließe sich die Geschwindigkeit innerhalb eines Objektes verändern?

                      Der Ultimaker ist ja nicht gerade billig. Würdet ihr mir empfehlen, vor der Investition erst einmal mit einem Billigdrucker zu üben?
                      Was den 3D-Druck betrifft bin ich blutiger Anfänger. Mit Mechanik-Konstruktionen habe ich allerdings Erfahrungen. Vor vielen Jahren habe ich einmal eine CNC-Fräsmaschine aufgebaut, mit der ich Aluminium und Kunststoff bearbeiten kann. Leider ist sie nur für Materialstärken bis 6 mm und nicht für längere Wasserdüsen (bis 150 mm) geeignet.

                      Ich freue mich über jede Anregung und bin natürlich auch für Kritik offen.

                      Gruß RoBernd




                      Kommentar


                      • #26
                        ... da hast aber einen alten Thread aufgewärmt, auch wenn der letzte Beitrag noch einigermaßem warm ist.

                        Was Dein Vorhaben angeht, ist dass für den geneigten Leser so komplex und undurchschaubar, da solltest Du Dich besser mit jemandem, der von der 3D-Druckerei etwas versteht, persönlich besprechen und alle Vorstellungen mal auf Papier skizzieren. Es geht da auch um Grundvoraussetzungen Deinerseits, gerade mal so einen (teuren) Drucker kaufen und loslegen ist nicht.

                        Also, Plz wo Du so ungefähr wohnst und dann hoffen wir einmal, dass sich eine gnädige Seele meldet. Und dann sieht man weiter.

                        Kommentar


                        • #27
                          Schönen Dank für die mitfühlende Antwort. Alten Thread aufgewärmt - das bin ich so gewohnt, wenn es ein Thema bereits gibt.

                          Klar für mich war bislang: Billigen Drucker kaufen und loslegen ist nicht.
                          Hinzu kam die Befürchtung: Teuren Drucker kaufen und loslegen ist auch nicht. Für mich steht also die Entscheidung an, einsteigen oder endgültig Finger weg. Deine Hinweise hören sich nach Finger weg an. Vielleicht hättest Du trotzdem eine Meinung zum Material (siehe unten).

                          Was ich vorhabe klingt naiv und komplex, weil bei mir typischerweise eine Idee gleich mehrere andere mit sich bringt. Ich habe mehrere Vorhaben im Kopf, die sich nach meiner Vorstellung mit 3D-Druck ausführen ließen. Von Hausnummern über Elektronik-Gehäuse bis zu Rahmen um elektronische Anzeigen. Das Meiste ließe sich auch anders realisieren. Die erwähnten Springbrunnen-Düsen wären eine "Killer-Applikation", für die ich bislang keine alternative Möglichkeit sehe. Im klassischen Fall kämen dem recht kostspielige Drehteile am nächsten. Vielleicht ginge auch Gießen mit Kunstharz.

                          Wenn ich mich auf die Wasserdüsen beschränke, wird die Sache sicher übersichtlicher. Ich bräuchte also eine ganze Reihe Rohre mit einem Innendurchmesser von 6 bis 8 mm und einer Länge um 150 mm. Die Außenabmessungen wären ziemlich egal. Innen sollten sie aber nicht einfach zylindrisch sein, sondern einen Verlauf von Verjüngungen und Verdickungen haben. Wie sie innen genau aussehen, müsste ich experimentell ermitteln.

                          Das größte Problem sehe ich in der Materialauswahl. Es muss wasserfest sein und einige Jahre Sonneneinstrahlung vertragen. Gibt es überhaupt ein druckbares Material mit diesen Eigenschaften? Und welche Drucker wären dafür geeignet? Ich bin auf den Ultimaker gekommen, weil dort die Materialliste ziemlich lang ist.

                          Die zweite Frage lautet: Lässt sich überhaupt ein Gebilde drucken, das recht lang und dünn ist, oder kippt es dabei um? Ich stelle mir vor, dass es beim Drucken senkrecht steht. Naiv stelle ich mir auch vor, dass eventuell äußere Stützkonstruktionen nötig sind.

                          Deine Idee, das Projekt mit einem Drucker-Versteher gemeinsam auszuführen, klingt verlockend. Bleibt nur zu hoffen, dass ich ihn mit meinen Vorstellungen nicht zu sehr nerve. Falls sich also eine gnädige Seele finden sollte: Ich wohne in Oberbayern nahe der Autobahn von München zum Bodensee zwischen Ammersee und Landsberg am Lech.

                          Was meine persönlichen Voraussetzungen betrifft, würde ich mir auch den Aufbau und Umgang mit einem einfachen Bausatzdrucker zutrauen. Alles bis auf die eigentliche Drucktechnik ist mir geläufig. Also Schrittmotorsteuerung zum Bohren, Fräsen oder Foto-Plotten samt zugehöriger Softwareentwicklung.
                          Derartige Geräte sind für mich anzuwendendes Werkzeug. Natürlich werde ich um eine mehrwöchige Einarbeitungszeit nicht herum kommen. 3D-Drucken soll aber kein neues Hobby von mir werden. Um auf dem Gebiet umfangreiche eigene Experimente oder gar Grundlagenforschung zu betreiben, fehlt mir schlicht die Zeit. Das Ziel ist ja die Produktion bestimmter Teile, die mir vorschweben.

                          In der Hoffnung, euch nicht mit ausgefallenen Wünschen zu nerven.
                          Gruß RoBernd





                          Kommentar


                          • #28
                            Bitte nicht missverstehen ! Ich beziehe nur auf Dein Projekt und die Machbarkeit mit 3D-Druck. Ich will Dich keineswegs von irgend einer Dummheit abhalten. 3D-Druck macht nämlich süchtig.

                            Ensthafte Anwort auf Deinen Beitrag kommt später, habe Krankenlager zu versorgen ....

                            Kommentar


                            • #29
                              Ich habe Deinen Text hier runter kopiert und setze meine Anmerkungen dazu mit *** direkt an die Textstellen.
                              Wie vorhin schon darauf hingewiesen, geht es mir nur um einen ratschlag für Dich, ob das Objekt 3D-druckfähig ist.
                              Zum 3D-Druck selbst gehört neben technischem Verständnis und einem (fertig gekauften) guten Drucker auch dazu gehörige Software (im Allgemeinen ein Selbstläufer, aber ohne Einarbeitung geht auch das nicht) und CAD-Software. Daneben müssen diese Komponenten möglichst optimal miteinander zusammenarbeiten, und Du hockst da mitten zwischen drin. Wenn ich Deine Vita richtig verstehe, wird Dich das nicht schrecken, also packs an, Probleme sind zum Lösen da, wozu sollen sie sonst gut sein.



                              Klar für mich war bislang: Billigen Drucker kaufen und loslegen ist nicht.
                              Hinzu kam die Befürchtung: Teuren Drucker kaufen und loslegen ist auch nicht. Für mich steht also die Entscheidung an, einsteigen oder endgültig Finger weg. Deine Hinweise hören sich nach Finger weg an.
                              *** So kannst Du das bitte nicht interpetieren! In einem Forum weiss man nie, mit wem man es zu tun hat, da ist es nicht angezeigt mit vollem Schwung auf einen Zug zu springen und dann auf die Nase zu fallen, weil der Frager es einfach nicht bringt - bestes Beispiel unten in der SUCHE, da habe ich mich auf so etwa Spiel dummerweise eingelassen ...
                              Ist natürlich auch klar, dass Fragende im Überschwang ihrer Idee übers Ziel hinaus schießen und "unbelehrbar" sind, ist aber ok und gerade deshalb halte ich mit meiner Meinung nicht hinterm Berg, sondern versuche Klartext zu reden. Was der betreffende dann daraus macht, ist seine Sache. Ich heize also auch nichts an, wenn ich nicht wirklich der Überzeugung bin, dass es wenigstens Chancen hat, verwirklicht zu werden Restrisiko liegt beim Fragenden.
                              Entsprechend Deinem nachfolgenden Text hast Du sicher mehr als genug Verwendungsmöglichkeiten für einen 3D-Drucker, selbst wenn dieses Projekt in die Hose gehen sollte.
                              Meinen Hinweis, dass ich es für angebracht halte, das persönliche Gespräch mit einem Wissenden zu suchen gilt weiterhin, nun ja, wenn Du mit dem zufrieden bist, was man hier so alles daher schreibt, ohne dass Du weisst, wer das schreibt, meinetwegen.


                              Vielleicht hättest Du trotzdem eine Meinung zum Material (siehe unten). *** ok


                              Was ich vorhabe klingt naiv und komplex, weil bei mir typischerweise eine Idee gleich mehrere andere mit sich bringt.
                              *** diese Krankheit kenne ich ...

                              Ich habe mehrere Vorhaben im Kopf, die sich nach meiner Vorstellung mit 3D-Druck ausführen ließen. Von Hausnummern über Elektronik-Gehäuse bis zu Rahmen um elektronische Anzeigen.
                              *** Alles völlig problemlos, wenn du das mit dem CAD auf die Beine stellen kannst.
                              Dazu gehört aber dann auch noch die Erfahrung und das Gespür, wie man was am günstigsten anpackt und da ist eben intensive Kenntnis der konstruktiven Möglichenkeiten, gepaart mit den Möglichkeiten eines 3D-Druckers und der zu verwendenden Slicer-Software gefragt. Und üben, üben, üben ...
                              Nur um das mal mit einem aktuellen Beispiel zu belegen: im Simplify-Forum (das ist eine Slicer-Software) jammert einer über fehlende Möglichkeiten, die seiner Meinung nach zwingend vorhanden sein müssten ... Schaut man genauer nach, will er an einer bestimmten Stelle das Modell teilen, um vielleicht Druckzeit oder auch Material zu sparen, verwirft die Vorschläge anderer aber mit der Begründung, das seien ja dann 2 getrennte Teile (na klar, was sonst?) die nicht genügend zusammen haften würden. Das sehe ich nicht so, denn im Gebrauch des Teils ist diese Stelle gar nicht belastet, die Sollbruchstelle liegt wo ganz anders und das juckt ihn gar nicht.


                              Das Meiste ließe sich auch anders realisieren.
                              *** gegen eine Kombination spricht nun gar nichts

                              Die erwähnten Springbrunnen-Düsen wären eine "Killer-Applikation", für die ich bislang keine alternative Möglichkeit sehe.
                              *** das ist genau mein Punkt, den es intensiv zu besprechen gäbe, wenn denn keine anderen Einsatzgebiete für den Drucker bestehen. Aber ich sage mal so, nachdem was Du da so alles vor hast, lohnt ein Drucker in jedem Fall, ist also kein raus geschmissenes Geld. Ein bisschen Hobby bleibt es aber trotzdem, eine Stückkostenrechnung darfst Du da nicht aufmachen.
                              Aber um konkret raten zu können, bedarf es einfach einer Skizze, dass man sich vorstellen kann, um was es da geht.

                              Im klassischen Fall kämen dem recht kostspielige Drehteile am nächsten. Vielleicht ginge auch Gießen mit Kunstharz.
                              *** was zu klären wäre

                              Wenn ich mich auf die Wasserdüsen
                              *** da gäbe es auch noch die Möglickeit, einen Dienstleister mit Metalldruck zu beauftragen - sicher nicht billig, aber muss ja nicht sein. Der Charm des 3D-Drucks liegt ja auch darin, wenns nicht passt oder verschlissen ist - neu raus drucken und gut ist.


                              beschränke, wird die Sache sicher übersichtlicher. Ich bräuchte also eine ganze Reihe Rohre mit einem Innendurchmesser von 6 bis 8 mm und einer Länge um 150 mm.
                              *** 2-Schicht-Rohr aus dem Installationsbereich, zumindest um die größeren Distanzen zu überbrücken. Gibt es mit 16 x 2 mm und entweder Pressfittings oder Eurogewinde in 1/2 u 3/4 Zoll


                              Die Außenabmessungen wären ziemlich egal. Innen sollten sie aber nicht einfach zylindrisch sein, sondern einen Verlauf von Verjüngungen und Verdickungen haben. Wie sie innen genau aussehen, müsste ich experimentell ermitteln.
                              *** das kann man sicher so konstruieren als Inlet, drucken kein Problem.

                              Das größte Problem sehe ich in der Materialauswahl.
                              Es muss wasserfest sein
                              *** Soweit Kunststoffe das grundsätzlich hergeben, ja

                              und einige Jahre Sonneneinstrahlung vertragen.
                              *** ABS, ASA, Nylon


                              Gibt es überhaupt ein druckbares Material mit diesen Eigenschaften?
                              *** die Genannten und etliche andere

                              Und welche Drucker wären dafür geeignet?
                              *** das Problem ist die Temperatur. Je nach Bauart kann ein Drucker nur bis ca 250°, dann im nächsten Schritt 270/280° und 300 und mehr. Die Dinger für 450° und mehr, werde auch Dir eine Nummer zu groß sein.
                              Nylon geht so gerade eben mit 250, besser mit 270 - 280° und wenn das Dein Drucker ab kann, bist Du auf der sicheren Seite. Aber es gibt fortlaufend neue Materialien, auch wenn sie nur irgendwelche Derivate darstellen, da ist der Markt sehr in Bewegung - deswegen ein Drucker mit möglichst hoher Temperatur; mein Mankati kann die 280°, das neuere Modell über 300 °, aber ehrlich gesagt, ich habe mit meinen vielen, fast ausnahmslos technischen Sachen für den Hausgebrauch über ABS - ASA und Nylon hinaus noch nicht einen wirklichen Bedarf dafür gehabt.
                              Ich muss keine lebensmittelechten Teekannen drucken, die kaufe ich mir, mir reicht der Sektkühler ;-)


                              Ich bin auf den Ultimaker gekommen, weil dort die Materialliste ziemlich lang ist.
                              *** mit Verlaub, es gibt keinen anderen Hersteller, der das Maul so voll nimmt, ohne zu sagen, was wirklich dahinter steckt. Ich hasse diese Werbefuzzies, denen immer nur Superlativen einfallen, aber alles kalter Kaffee. Ganz klar, ein sehr guter Drucker, aber das können andere auch und zu Teilen besser.


                              Die zweite Frage lautet: Lässt sich überhaupt ein Gebilde drucken, das recht lang und dünn ist, oder kippt es dabei um?
                              *** die Gefahr besteht, ein ordentlicher Unterbau gehört dazu, und sollte kein Problem darstellen - und wenn er hinterher abgeschnitten wird. Aber das geht dann schon in die Einzelheiten und geht hier zu weit. Nur kurz, Du kannst mit einem 3D-Drucker keine Überhänge - von sagen wir mehr als 40 - 45° - drucken, ohne zu unterstützen (Stichwort Support), und da gibt es sogar lösliche Materialien.


                              Ich stelle mir vor, dass es beim Drucken senkrecht steht. Naiv stelle ich mir auch vor, dass eventuell äußere Stützkonstruktionen nötig sind.
                              *** alternativ wären auch liegende Halbschalen denkbar, die man zusammen klebt (keine Hemmungen davor!), das muss nur richtig geplant werden.


                              Deine Idee, das Projekt mit einem Drucker-Versteher gemeinsam auszuführen, klingt verlockend. Bleibt nur zu hoffen, dass ich ihn mit meinen Vorstellungen nicht zu sehr nerve. Falls sich also eine gnädige Seele finden sollte: Ich wohne in Oberbayern nahe der Autobahn von München zum Bodensee zwischen Ammersee und Landsberg am Lech.
                              *** bisschen weit für meinereiner, aber Verwandtschaft habe ich in Weßling - nur die haben nun gar keine Ahnung vom 3D-Druck.
                              Bietet sich aber "Fablab" München an, google mal ein bisschen.


                              Was meine persönlichen Voraussetzungen betrifft, würde ich mir auch den Aufbau und Umgang mit einem einfachen Bausatzdrucker zutrauen. Alles bis auf die eigentliche Drucktechnik ist mir geläufig. Also Schrittmotorsteuerung zum Bohren, Fräsen oder Foto-Plotten samt zugehöriger Softwareentwicklung.
                              Derartige Geräte sind für mich anzuwendendes Werkzeug. Natürlich werde ich um eine mehrwöchige Einarbeitungszeit nicht herum kommen. 3D-Drucken soll aber kein neues Hobby von mir werden.
                              *** die Gefahr besteht aber!


                              Um auf dem Gebiet umfangreiche eigene Experimente oder gar Grundlagenforschung zu betreiben, fehlt mir schlicht die Zeit. Das Ziel ist ja die Produktion bestimmter Teile, die mir vorschweben.
                              *** Geduld beim 3D-Drucken ist unabdingbar


                              Kommentar


                              • #30
                                Ich habe ein wenig gespielt,
                                Aufbauchungen sind ebenso easy möglich wie Einschnürungen. Daran solls also nicht hängen.

                                Aber müllen wir bitte diesen Thread nicht zu,
                                wenn du Fragen hast, mache bitte ein eigenes Thema auf - etwas Springbrunnen o.ä. bei Drucken Allgemein.

                                Bild 1 u 2 gehören zusammen, 2 ist der Rotationskörper, der sich aus 1 ergibt. Drehachse ist die rote Hilfslinie.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X