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CTC SLA 3D Drucker für 800 Euro aus China, sehr schlecht?

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  • CTC SLA 3D Drucker für 800 Euro aus China, sehr schlecht?

    Und hier ist der Link aus ebay:
    http://www.ebay.de/itm/CTC-SLA-3D-Dr...s/231629038648 mit komischem Deutsch

    Dann hab ich diesen Youtube-Video gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=MPUjlf62KW8

    soll also sehr schlecht sein?

    Also doch lieber Da Vinci Nobel vorziehen obwohls arschteuer ist?

  • #2
    wer solche Produkte aus CHINA kauft ist schlicht und ergreifend SELBER schuld.
    Gewisse Dinge kosten nunmal ihr Geld.
    Es ist immer das gleiche: GEIZ IST GEIL..... und danach wird gejammert.
    Was können die Chinesen außer richtig schlechte RAUBkopien ? Der Witz is ja, das dieses Scheisszeug, was nichtmal das Material wert ist, aus dem es zusammengeschustert auch noch Käufer findet, die wunder was glauben was sie da gekauft haben.... **KOPFSCHÜTTEL**
    Die "richtigen" Geräte kosten teilweise 6-stellig, dann soll ein Da Vinci Nobel TEUER sein ?

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    • #3
      Eigentlich kommt sowieso alles aus China. Und manche sind in guter Qualität und manche in schlechter.

      Bei den Filament-Druckern:
      CTC Drucker ist ein MakerBot Klon und hat eigentlich die gleiche Qualität wie das Orginal und kostet nur 370 euro. Ich besitze so eins und funktioniert bis heute tadellos.
      Die MakerBots haben selber ziemlich viele Ideen aus der Community geklaut und patentiert. Da ist es mir egal, ob dann die Chinesen kommen und MakerBot nachbauen.

      Bei den SLA Druckern scheint das irgendwie anders zu sein. Es tut sich da auch nicht viel. Was soll an so einem Drucker so teuer sein außer Schrittmotoren, Flüssigkeitbehälter und Belichtung?

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      • #4
        In dem Moment wo mit "Optik" gearbeitet wird, geht der Preis nach oben. Wenn es dann noch sehr genaue Optik sein muss, um so mehr.
        Und wenns wirklich präzise sein muss, ist das für die auf "Masse" geeichten Chinesen nichts.

        Bei dieser Technik von STL / SLA - Druckern würde ich nicht zu sehr auf den Preis schauen.
        Um irgendwelchen unnötigen Krempel auszudrucken kann man Chinsenzeug mit Kunststoffextrusion verwenden. Wenn es auf nichts ankommt außer das es "tut" um z.B. einen Yoda oder eine Micky - Maus zum ins Regal stellen zu drucken ist China die richtige Wahl.

        Wenn teile benötigt werden die PASSEN oder bestimmte Eigenschaften haben MÜSSEN, ist ein 4000€ + SLA - Drucker durchaus OK.

        Nicht umsonst kosten die wirklich guten Geräte schnell einige Hunderttausend.

        Andere Frage: Für was benötigt man einen SLA Drucker zu Hause ? Die Harze sind echt teuer und Nachbearbeitung mit stinkigen Chemikalien ist wirklich nichts fürs Wohnzimmer.
        Auch müssen viele Teile mit UV nachgehärtet werden. Hier ist bei entsprechender Leistung der Lampe auch Vorsicht geboten.

        Alles in allem fürs Heimische Zimmer nicht ganz so geeignet.

        Oder aus welchem Grund möchtest du einen SLA - Anschaffen ?
        Hast du spezielle Bauteile ?

        Grüßle Horst

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        • #5
          ich wollte mit SLA eigentlich als Abgussformen für Silikon negativ ausdrucken. Abgussformen aus Silikon wiederrum für Epoxidharzgießen. Für Schmuckstücke zum Beispiel. Die mm Präzision ist zwar vielleicht zweitrangig wichtig, wenn ich ab und zu mal präzise mechanische Teile ausdrucken will. Hauptziel wäre Schmuckteile und die wären für eine glatte Oberfläche und detailierte Feinheiten wichtig, sonst kaufen die Leute es nicht. Naja, in meinem Wohnzimmer steht auch ein Schweißgerät, von daher ... ^^

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          • #6
            Zitat von forgoden Beitrag anzeigen
            ... wenn ich ab und zu mal präzise mechanische Teile ausdrucken will.

            ... eine glatte Oberfläche ... wichtig, ...
            ... dann müssen die aber auch die notwendige Standfestigkeit mitbringen und dafür sind zumindest SLA-Drucker nicht bekannt. Schau mal bei trinckle.com rein, Materialauswahl und Anmerkungen dazu.

            ... wo mit Schichten gearbeitet wird, gibt es immer Stufungen. Das ist nun mal so, selbst wenn sie ganz fein sind. Ich habe mir probeweise ein Teil lasersintern lassen (Nylon), sieht man kaum, fast gar nicht, aber schon mit dem Fingernagel kannst Du die "Jahresringe" zählen. Ohne eine Nachbearbeitung, wenn es denn wirklich drauf ankommt, kommt man nicht rum. Und das frisst wiederum feine Konturen.

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            • #7
              wobei ich erfahrungsgemäß sagen kann:
              Gleiche Schichtdicke bedeutet nicht gleiche Qualität des gedruckten Bauteils.
              Zwischen dem FORM 2 (STL) und den beiden Makerbots (FDM) sind das Welten. (bei 0,1mm Schichtdicke)

              Es kommt immer drauf an, wofür die Teile später benötigt werden. Außer bei Gussmodellen für Schmuck o.Ä. ist eine soooo superfeine Oberfläche meist nicht nötig.

              Aus meiner Sicht werden hier unnötige Anforderungen gestellt.
              Jedes Fertigungsverfahren hat nunmal "seine" Oberfläche. Bei allen gängigen Verfahren wird das akzeptiert. z.B.

              Drehen: Rillen/Riefen
              Schleifen: feine Oberflächenstrukturen
              Gießen: je nach Verfahren div. gröbere oder feiner Oberflächen
              usw.

              Warum gesteht man dem "Drucken" nicht auch sowas wie eine "spezifische" Oberfläche zu ?
              Ich finde die wirklichen Vorteile liegen wo anderst und wiegen diese Oberflächenbeschaffenheit mehr als auf.

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