Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

SLA Drucker - taugen die etwas?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #31
    Ah so, darum auch die Prismen. Also das heisst wohl Dioden sind die "billigste" Variante eines Lasers? Ich frag mich jetzt einfach, wie krieg ich von einem Faserlaser den Spot zu den Galvos und dann runter aufs Pulver? Einfach die Faser kurz vor der Fokusierlinse sauber brechen, mit einem Halter befestigen und dann normal verfahren wie mit einer Diode?

    Wir können gerne auch das Forum wechseln, wir sind hier im SLA Bereich und unterhalten uns über Laser bei SLS^^ Oder gleich noch besser ins passende Sintratec Forum bei mir im Board: https://www.3d-board.ch/index.php/Th...intratec-Talk
    Zuletzt geändert von Haemmiker; 27.09.2015, 22:42.

    Kommentar


    • #32
      ... verwechsel bitte nicht fasergekoppelte Dioden mit Faserlasern!

      Aber sonst stimmts - Laserdioden sind 'möchtegern-Laser', die relativ günstig sind, sich sehr einfach ansteuern lassen und eine lange Laserdauer ohne Supportbedarf haben.

      Alles andere vermischt sich, weil es heute immer mehr 'diodengepumpte' Festkörperlaser (Glasstab-, Scheiben- oder Faser-Resonator) gibt, die wiederum einen perfekten Laserstrahl erzeugen ...

      Viktor

      Kommentar


      • #33
        Wo ist der Unterschied zwischen Faserlaser und fasergekoppelte Diode?

        Was wäre jetzt also die beste Lösung für SLS mit einem Galvo System und einer Fokuslinse und nur 5V zum ansteuern braucht?

        Kommentar


        • #34
          ... eine fasergekoppelte Diode ist wirklich nur eine Diode mit einer davorgesetzten Faser, um das Licht besser leiten zu können.

          Ein Faserlaser ist ein Festkörperlaser, wie z.B. ein NdYAG-Laser (im Gegensatz zu einem CO2-Gas-Laser), nur ist hier kein Glasstab der eigentliche Laserresonator,sondern eine spezielle Faser - die wird von ebenfalls speziellen 'Pump-Dioden' (=> fasergekoppelte Dioden) mit deren Laserlicht (z.B. 975nm) angeregt, um im Faserkern einen eigenen Laser-Effekt mit 1070nm zu erzeugen, und dieses Licht dann mit einer viel besseren Leistungsdichte und 'Qualität' abzustrahlen.

          Normalerweise benötigst du für einen 50Watt-Faserlaser etwa 150-180 Watt Diodenleistung, was über einkoppeln von vielen einzelnen 'Pumpdioden' mit 5W, 9W oder inzwischen auch 25Watt gemacht wird. In einem Faserlaser sind also bis zu 30 oder mehr Pump-Laserdioden drin ... meine 'fasergekoppelten' Dioden mit 975nm Wellenlänge stammen alle aus defekten Faserlasern ...

          Die beste Lösung für SLS mit Kunststoff- oder Keramik-Pulver wäre ein kleiner CO2-Laser mit RF-Ansteuerung - die gibt's als Marken-Laser für etwa 3000€ von Coherent oder Synrad, oder für um die 500€ aus China mit deutlich geringerer Qualität und Zuverlässigkeit.

          Für Metall wären wieder NdYAG- oder Faserlaser besser, weil die von Metallpulver besser absorbiert werden.

          Ich kann alle meine Laser (CO2 / N2, Faser, Dioden, ...) mit 5V ansteuern - auch, weil ich mir die Controller dafür selber entwickle -- die Netzteile kaufe ich mit den jeweiligen Lasern zu ...

          Viktor

          Kommentar


          • #35
            3000€? Ok, da versteh ich natürlich wieso die Dioden so beliebt sind^^ Muss mir das mal anschauen, vieleicht experimentier ich mal mit verschiedenen Wellenlängen und mehrere Dioden gebündelt. Und wenn ich günstig an einen Faserlaser laufe auch mal damit. Wär ja auch cool, wenn man nicht nur an eine Pulverfarbe gebunden ist.

            Kommentar


            • #36
              ... wegen einer Anfrage in einem anderen Forum habe ich mich wieder an der 'Laser-Einstieg'-Artikel erinnert, den ich 2013 im RepRap-Magazin geschrieben hatte - lies dich hier mal ab Seite 59 rein:

              http://reprapmagazine.com/issues/2/index.html

              Viktor

              Kommentar

              Lädt...
              X