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SLA Drucker - taugen die etwas?

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  • #16
    ... wenn das Pulver dunkel genug ist, um die 808nm bis 975nm der IR-Pumpdioden zu absorbieren, wäre der 'Laser' das kleinste Problem - ich habe einiges an 975nm-Pump-Dioden mit 5W und 9W (und drei mit 25W) aus defekten Faserlasern da, mit dem ich schon seit über 5 Jahren den Leuten in diversen Foren das 'low-cost-Laser-Sintern' nahe bringen will

    Neue 9W-Dioden mit einer 0.1mm-Faser dran (damit die gut fokussiert werden können) gibts bei ebay für um die 300$ -- ausgeschlachtete entsprechend günstiger.

    Mit der 0.1mm-Faser bekome ich mit einer billigen Kunststoff-Linse auch einen Spot-Durchmesser von 0.1mm hin (mit besserer Optik auch etwas weniger) ... kommt aber natürlich nicht an die 0.01mm der Faserlaser dran, aus denen diese ausgeschlachteten Pump-Dioden stammen ...

    Viktor

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    • #17
      Ob da 5 oder 9W reichen? Ich glaub die Professionellen SLM Maschinen nutzen etwa 40W Faserlaser.

      Beim Sintratec Kit (Kunststoffsintern) reicht der 2.4W Diodenlaser mit schwarzem Pulver für Geschwindigkeiten bis zu 500mm/s, helles Pulver deutlich weniger. Aber der Laserhersteller kann seit neustem auch mehrere Dioden bündeln, damit man mehr Gesammtleistung hat. Mal schauen was die Jungs da in zukunft verbauen werden.

      Ich weiss, bei dir ist mittlerweile vieles Geheim aber kannst du dennoch paar Ebay Shops angeben, die qualitativ gute Laser verkaufen? Will mein Sintratec Kit mal etwas pimpen

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      • #18
        ... je mehr Leistung, umso schneller - du kannst aber auch schon mit weniger als 1W dunkles Kunststoffpulver zusammenschmelzen ... dann aber halt nur mit 50mm/s oder so

        Schau mal bei ebay.com nach "fiber diode laser" - da sind auch immer mal welche mit 10W für um die 300$ dabei ... oder 5W für 200$ ...

        Hier in D gibts z.B. fasergekoppelte 9W-Dioden bei Lumics ... aber nur für Firmen ... und für eher 450-500€ Einzelpreis

        Viktor

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        • #19
          Ist ja Lustig, bin gerade über die Baugleichen 2W 445nm Diodenlaser gestolpert wie sie Sintratec verbaut, nur finde ich den Chinahändler von Laserteck ned herraus...

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          • #20
            ... Lasertack kauft glaube ich nur die 'nackten' Dioden zu ...

            Viktor

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            • #21
              Okay, kann gut sein. Muss die Jungs am Montag mal anhauen, wer ihr Laserlieferant ist. Würd meinem Kit nämlich gerne mehr Dampf geben. Vermutlich muss ich aber mit einem Beam Combinier arbeiten, kommt nicht wirklich teurer wie eine stärkere Diode

              Spielt die Wellenlänge eigentlich eine grosse Rolle bei der Leistung? Was ich weiss, dass gewisse Materialien besser auf gewisse Wellenlängen anspricht und weniger Leistung benötigt.

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              • #22
                ... fürs 'farb-unabhängige' garvieren brauchst du entfeder kurzwelliges UV oder fernes Infrarot - alles, was im sichtbaren Bereich oder in Richtung IR nahe dran ist, leuchtet einfach durch oder wird in Abhängigkeit von der Farbe größtenteils reflektiert.

                Bei den 445nm-Dioden gibt es momentan nur noch die 3.5W- und 7W-Dioden, deren Strahlqualität aber viel schlechter ist, als bei der 2W-Diode, so daß ich mit den 2W teilweise bessere Ergebnisse beim Gravieren und Schneiden hinbekomme, als mit der stärkeren 3.5W-Diode bei gleicher Optik und Fokussierabstand.

                Ich bin am Vorentwickeln von 'Multi-Dioden-Köpfen', wo ich mehrere Dioden auf den gleichen Spot fokussiere - das ist aber eher für eine spezielle DLM-Applikation, weil der Fokus dann mit 0.3 bis 0.5mm zu groß zum Gravieren ist ... mit mehreren Zehn bis Hundert Watt kombiniert auf 0.3mm habe ich da aber schon richtig 'Bums' dahinter

                Viktor

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                • #23
                  Also mit 0.3-0.5 wär das Ideal für SLS, der aktuelle Spot hat ca. 0.25.

                  Muss jetzt dann nur noch die maximale Ausgangsleistung der Sintratec Elektronik am Laserport erfragen, wenn die 8W @ 5V verträgt, dann bestell ich mir mal so ein 4 x 1 Strahlkombinierer mitsammt 4 x 2W Dioden @ 445nm. Kostet halt seine 550€ und wie ich den Unterbringe, keine Ahnung ^^
                  Zuletzt geändert von Haemmiker; 27.09.2015, 18:30.

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                  • #24
                    ... da sind meine Ansprüche wohl etwas höher - die Industrie-SLS-Anlagen haben z.T. Spots bis runter zu 0.05mm, einige (sauteure) auch mal bis 0.03 ... meine Faserlaser (50W, 90W) haben 0.02 bis 0.01mm

                    Viktor

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                    • #25
                      Okay

                      Naja mit Faserlaser hab ich absolut keine Ahnung^^ Aber gegenüber deinem Wissen bin ich eh ein Lehrling^^

                      Was ist so das Minimum die man mit einer normalen Diode an Spotgrösse mit Galvos hinkriegt? Ich nehm mal an da reicht eine Linse nicht mehr?

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                      • #26
                        ... die normalen Dioden kannst du kaum mit Galvos verwenden - mit einem Spot-Abstand von 30mm kann ich etwa 0.06mm Fokusdurchmesser erreichen, der auch noch halbwegs 'rund' aussieht -- je weiter weg der Fokus ist, umso größer und ovaler wird der Spot ... bei 150mm habe ich mit den 2W-Dioden eine 'Linie' bzw. ein Rechteck von etwa 0.4x0.1mm

                        Mit den 405nm-Dioden für UV-SLA gehts noch etwas besser, weil das meist Mono-Mode-Dioden mit besserer Strahlqualität sind ... die gibts aber auch nur mit etwa 300mW Leistung, was fürs Gravieren per Galvoscanner kaum ausreichend ist ...

                        Viktor

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                        • #27
                          verzerren die Galvos in diesem falle den Spot? oO Wie könnte man das denn anderst lösen, statt halt auf eine XY Lösung zurück zu greifen?

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                          • #28
                            ... die Multimode-Laserdioden haben als Emitterquerschnitt ein Austrittsfenster von etwa 100x1µ, so daß schon der Anfangsstrahl eher ein 'Balken' ist.

                            Wenn der Spot noch klein genug ist (geringer Fokussierabstand), geht das im kleinen 'Brennfleck' unter ... je weiter weg und größer, umso deutlicher ist das dann wieder zu sehen.

                            Deswegen werden für Galvo-Scannen normalerweise meist Gas-, NdYAG- oder Faserlaser mit deutlich besserem symmetrischem Strahlprofil verwendet, die auch in 300mm Abstand von der Linse noch einen brauchbaren Spot abgeben ...

                            Viktor

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                            • #29
                              Äh, das musst du mir mal so erklären, damit es auch jemand, der nicht vom Fach ist versteht^^

                              Mit 300mm Abstand von der Linse, meinst du damit nach dem Fokusieren oder danach?

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                              • #30
                                ... etwas einfacher erklärt - 'richtige' Laser haben einen guten, symmetrischen Strahl, der sich auch gut fokussieren läßt ... Laserdioden haben einen extrem schlechten unsymmetrischen Strahl, der sich auch nur sehr schlecht auf längere Abstände hin fokussieren läßt. Typische Fokussierhilfen sind z.B. senkrecht zueinander ausgerichtete (teure!) Paare aus Prismen oder Zylinderlinsen, um dem Strahl erstmal die Unsymmetrie auszutreiben ... danach gehts etwas besser zu fokussieren, aber lange nicht so gut, wie bei anderen Lasertypen.

                                Mit 300mm meinte ich den Abstand von Fokussierlinse zum resultierenden Fokus.

                                Viktor

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