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SLA Drucker - taugen die etwas?

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  • SLA Drucker - taugen die etwas?

    Hi Leute,

    Habe einen da vinci 1.0 und überlege mir, ob ich einen SLA Drucker kaufe. Hat jemand schon so ein Gerät und kann er das empfehlen?

    Grüsse

  • #2
    Ich schließe mich gleich mal an. Überlege auch schon, ob ich in den SLA Bereich wechsel. Hab einen Makerbot aber ich habe gehört SLA ist viel feiner in der Druckqualität.

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    • #3
      ... mit Eigenbau-DLP-3D-Druckern, die wir aus auf UV-LED als 'Lampe' modifizierten DLP-Beamern für unter 100€ Gesamt-Materialkosten (ohne Resin) gebaut haben, gingen bis zu 10µ Auflösung in XY und je nach Z-Achse bis zu 1µ in Z (zur Not auch genauer, wenn die Teile schonmal da sind ;-).

      Ich baue mir demnächst wieder mal einen (oder zwei für verschiedene Bauraum-Größen) auf, weil ich die erforderlichen Teile alle mehrfach da habe und das bald wieder für die Firma als Demo-Projekt brauche.

      Für Stabilität verwende ich aber eher gefräste POM- und Alu-Teile, für Komplexität (und Stabilität) habe ich die Möglichkeit, das in Metall-3D-Druck fertigen zu lassen ...

      Viktor

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      • #4
        Ich habe auch ein Makerbot clone zuhause. Und ein DLP Drucker auf Arbeit. Der Aufwand ist höher nach dem Druck reinigen der Bauteile. Und noch mal belichten am besten mit Stickstoff. Aber deutlich genauer und man brauch viel weniger Supports.

        Viktor deine Angaben sind sehr unwahrscheinlich. Besonders wenn der nur etwa 100€ gekostet haben soll. Wie groß ist denn dein Bauraum? Schon eine LED die genug Leistung hat um nicht ewig belichten zu müssen kostet 100€ aus China.

        Ein Drucker für 18.000€ kommt nicht ansatzweise auf diese Genauigkeit.

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        • #5
          ... die Entwicklung haben wir seinerzeit in Peter's CNC-Ecke 'gebloggt' und diskutiert - weil die aber nur für Mitglieder lesbar sind, hatte ich das nochmal im RepRap-Forum gepostet:

          http://forums.reprap.org/read.php?27...881#msg-179881

          Die (nagelneuen!) Casio-DLP-Beamer kosteten uns 35€ (XJ-A130) oder 45€ (XJ-A230), weil die seinerzeit als Ausschlacht-Quelle für die ersten 445nm-Dioden herhalten mußten und dann zu Hunderten bei den Laserdiodenhändlern im Keller rumstanden, bevor sie verschrottet wurden ... hab' noch 4 oder 5 von den Teilen in diversen Modifikations-Zuständen (komplett lampenlos/Weiss/UV, nur Rot, Faser- und LED-bestückt) ... einen mit noch 6 von den ursprünglichen 24 Laserdioden drin verwende ich als normalen Video-Beamer und fürs 3D-Scannen mit DavidLaserscanner.

          Eine 405nm-UV-Laserdiode mit 200mW kostete um die 30€, die Z-Achse um die 20€ (die eigene Zeit wird bei sowas nicht mitgerechnet) -- also um die 100€ Eigenkosten ohne Resin ...

          Meine Aufbauten waren meist Sonderfälle oder für Firmen-Demos mit NDA, so daß ich davon keine Bilder posten durfte ... hab' aber das meiste von den Entwicklungen und Prototypen (z.B. wassergekühlte 405nm-LED's mit 9Watt optischer Leistung oder sub-µ-genaue Linearachsen) noch daheim rumliegen

          Viktor

          PS: - der Bauraum beim 'Mini-Eifelturm-Drucker' war etwa so groß wie eine Tasse, meine Aufbauten hatten je nach Reduzier-Optik nochmal kleinere 'Bauräume', weil ich damit Teile für die Mikrosensorik mit bus runter zu 1µ Auflösung belichtet hatte - 1200x800 Pixel á 1µ ergibt eine nutzbare Fläche von 1.2x0.8mm, so daß ich die auf bis zu 2mm Durchmesser reduziert hatte.

          Mit Excimer-Laser-'Belichtung' wäre das nochmal feiner gegenagen (Auflösung bis runter zu 10 Nanometer), der war mir aber zu Groß für Daheim ... hab' aber noch einen Stickstoff-Pulslaser von der DARPA daheim rumstehen, kaum größer als ein Show-Laser, der 337nm-UV mit ultrakurzen Pulsen von 200ps Länge, dafür aber bis zu 400kW Puls-Spitzenleistung und 30Hz Repetierrate ausgibt
          Zuletzt geändert von VDX; 25.09.2015, 18:48.

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          • #6
            Verstehe nur Bahnhof, ich wollte wissen, welcher SLA drucker denn zu empfehlen ist? Für Bausätze fehlt mir wirklich das Know-How

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            • #7
              Hi,

              Ich habe mir vor kurzem einen SLA Drucker zugelegt ( fertig montiert). Eigentlich wollte ich den Formlabs Form 1+ kaufen, da er in vielen Testberichten gut abschnitt. Dann habe ich mich allerdings für den XYZprinting Nobel 1.0 entschieden. Grund: Der Thomas von 3d-drucker-test.eu hat mir dazu geraten, weil sich der Nobel qualitativ nicht vom formlabs 1+ unterscheidet. Dazu ist er noch gut 1000€ günstiger.

              Drucken tut er wirklich gut. Man hat halt nicht mehr diese sichtbaren Schichten, wie bei günstigen FDM Druckern. Das kommt vom flüssigen Harz. Gut fand ich auch den Tipp, mit mehreren Resin Wannen. Da muss man bei unterschiedlichen Resin Farben die Wannen nicht mehr säubern. Muss mal beim Hersteller anfragen, ob die Wannen auch einzeln zu bekommen sind.

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              • #8
                Hallo Achim,

                Ich habe schon einen FFF Drucker von XYZprinting, den vinci 1.0. wußte allerdings nicht, dass die Firma auch SLA Drucker herstellt. Werde mir den Nobel auf jeden Fall mal genauer anschauen. Schon wegen den von die angesprochenen Preisunterschied.

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                • #9
                  @achim Wie sieht es mit der Resin Menge aus, im Vergleich zu FDM Druckern und filament?

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                  • #10
                    Hi Lorenz,

                    Naja, günstiger als Filament ist es nicht. Du brauchst halt mehr Resin wegen den Supports beim Drucken. Diese landen danach im Müll. Is etwas mehr Abfall als bei filament, aber kommt natürlich auch auf das Druckobjekt an.

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                    • #11
                      Eigentlich brauch man weniger Supports als bei einen FDM da man auch überhänge drucken kann ohne gleich stützen zu müssen. Auch sind Rundungen Löcher kein Problem wo bei einen FDM es dann doch etwas einsackt weil es immer zum teil in der Luft ist. Ich kann bei 100µm in der Z achse 0,6mm Bohrungen drucken kann ich zumindest mit meinen FDM nicht.

                      Ziehe aber einen DLP drucker einen SLA vor. Es gibt SLA die auf größere Flächen noch genauer sind als DLP aber dafür sind die einfach deutlich schneller auf größere Flächen gesehen.(ist egal wie groß das Objekt ist zeit ändert sich nur durch die Höhe und nicht durch die Fläche) .

                      Benutzen auf Arbeit von Rapidshape einen Drucker. Wo ich jetzt aber Asiga vorziehen wurde. (nicht ganz günstig)


                      @ Viktor ok ich ging jetzt nicht von einen so kleinen Bauraum aus dann ist es ok

                      Die LED von den Rapidshape bringt halt 10Watt Lichtleistung direkt auf auf die Plattform also jeder Punkt ist auf 10Watt kalibriert die LED bringt also deutlich mehr welche da aber genau drin steckt weiß ich leider nicht.


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                      • #12
                        @ Lorenz
                        SLA/DLP Drucker haben haben halt das Nachteil von den Material. Ist halt schon sehr teuer. Man kann es eben nicht gleich nach dem Druck anfassen immer Nitril Handschuhe tragen !!!
                        Reinigen in 99% Isopropanol (Absaugung) am besten im Ultraschallbad(nicht direkt in U-Bad gieße das Iso) . Dann härten unter UV licht. Nur in soein Nagelstudio teil reicht da eigentlich nicht aus wie es gerne gezeigt wird zumindest nicht wenn man es länger in der Hand halten möchte. Entweder man kauft sich ein Lichtkasten
                        z.B. http://www.nk-optik.de/?Home:Otoplas...Otoflash_G_171

                        Oder man baut sich selber einen Lichtkasten aus mehreren 10Watt LEDs z.B. oder eben aus Xenon Blitzlampen. Stickstoff ist kein muss dann bleibt aber eine leichte Schmirschicht(noch mal mit frischen Isopropanol reinigen) und die Oberfläche wird nicht ganz so fest.




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                        • #13
                          Ich tät noch bissle warten mit einem SLA/DLP Drucker, ich komm grad von der Euromold und ich kann dir sagen, da wird jetzt in dem Bereich noch einiges kommen. Also ich bezieh mich jetzt nicht auf den Form2, usw. was alles ausgestellt wurde sondern auf das, was nicht ausgestellt wurde

                          Gernerell kann ich dir sagen, dass das ganze etwas Userfreundlicher wird aber die Sauerei hast du halt trotzdem die es gibt. Ich würd mir das effektiv zweimal überlegen. Da tät ich mir lieber ein Sintratec Kit hinstellen und druck im SLS verfahren

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                          • #14
                            ... im Prinzip läuft jetzt eine ähnliche 'Hype-Kurve' für die SLA/DLP-Drucker an, wie sie um 2006 für die DIY-FDM-Drucker mit dem RepRap-Projekt losging.

                            Das ist für mich aber immer noch nur die Vorstufe zur 'richtigen' Additiven Fertigung mit beliebigen Materialien - auch Glas, Keramik und Metall, sowie 'hybride' Fertigung mit Einbettung von vorgefertigter Elektronik und Mechanik in die gedruckten Teile.

                            Ich habe Ende der '80er Jahre mit LOM-3D-Drucken im Keller angefangen und auch für zwei Firmen Prototypen dafür entwickelt - nach 1994 kamen die aber 'aus der Mode', weil die Industrie-Kunden alle auf SLA-Druck umgeschwenkt sind, der einfach schöner aussah, als die aus lasergeschnittenen Papierfolien auflaminierten 'holz-artigen' Teile :-/

                            Jetzt ist ein ähnliches Verhalten im Hobby-/DIY-Bereich zu sehen.

                            Fürs nächste Jahr erwarte ich mehrere 'bezahlbare' SLS-Geräte, die Pulver (anfangs nur Kunststofft, später auch Keramik und Metall) mit einem Laser zusammenschmelzen - bisher gibts die im low-cost Bereich nur als Einzelprojekte bzw. als Kickstarter-Ankündigungen.

                            Wenn ichs schaffe, meine Entwicklungen von vor 20 Jahren wieder zu aktivieren, könnte ich selber mit einem kleinen SLS-Gerät für den Schreibtisch rauskommen ...

                            Viktor

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                            • #15
                              Für dich ist SLS eh absolut kein Problem ^^ Rasch auf deine ISEL ne Vorrichtung fürs Pulver montieren, Heizung rein und ab gehts^^

                              SLS wir mehr kommen, da sind ja momentan 3 sehr Present, Sharebot, Sintratec und Sinterit. Wobei wohl alle eher nicht so ganz den Privatkunden ansprechen, bzw. Sintratec mit dem S1 auch nicht mehr.

                              Wo aktuell noch der Knackpunkt ist, ist das Pulver. Wenn man dann mal welches bekommt, kostet das Kilo 60-70€. Aber sobald der Markt grösser ist, ist das dann auch kein Problem mehr.

                              SLM wird schwierig, da ist effektiv die ganze Begasung und der Laser halt schweine teuer. Das nimmt mich dann wunder was der von Sisma kosten soll. Und Trumpf wird wohl auch bald was bringen.

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